Chronik Valentinenhof, ca. 1890 - 2016

Der Valentinenhof hat eine über 125 Jahre alte wechselvolle Geschichte. Sie ist noch nicht lückenlos erforscht. Wer kann etwas zur Chronik beitragen? Auch Fotos sind willkommen!

Dies ist die Chronik, soweit sie bekannt ist. Lücken bzw. nicht belegte Informationen sind mit einem "?" versehen:

     

      vor 1893          erbaut von einem russischen Adligen (?) im Gutshofstil

1894 - 1918           ?

1918 - 1930           ?

    Juni 1930            die russische Gemeinde Berlin veranstaltet im Valentinenhof ein Sommerfest

1936 - 1938 ?         das jüdische Palästina-Amt Berlin plant die Einrichtung einer "Mittelstands-              

                                Hachscharah", wo Seminare für jüdische Emigranten nach Palästina durchgeführt

                                werden sollen

1939 - 1945            ?

1945 -  ?                  Der Valentinenhof wird ein Lazarett für Kriegsverletzte (?)

 nach 1949               Während der DDR-Zeit richtet der Kreis Oranienburg im Valentinenhof ein

                                 Erholungsheim für werdende Mütter ein.

 nach 1990               Pläne des Müttergenesungswerkes für einen Weiterbetrieb scheitern

          1993               nach Klärung der Entschädigungsansprüche mit den Alteigentümern (?) übernimmt

                                 der Caritas-Verband Berlin  die Trägerschaft, Umbau zu einem Wohnhaus für

                                 Behinderte

           1995              Einweihung nach dem Umbau

           2002              Neubau eines Behinderten-Wohnheims auf dem Gelände des Valentinenhofes,

                                  der bisherige Altbau wird aufgegeben

2002 - 2014              Die katholische Pfarrgemeinde St. Ludwig mietet den Valentinenhof als Freizeithaus

seit Sept. 2014         Eine Gruppe engagierter Christen aus dem Taizé-Team St. Ludwig wird neuer Nutzer

                                  des Valentinenhofes und führt ihn seither als Meditationshaus.